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7 Spiele, 7 Siege, nur einen Satz abgegeben: Die Deutschen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst sind die verdienten Siegerinnen des olympischen Beachvolleyball-Turniers. Sie sorgen in Rio für ein Novum.

Bislang hatte für Europas Beachvolleyballerinen an Olympischen Spielen jeweils spätestens der Viertelfinal Endstation bedeutet. Mit dem Finaleinzug stand der erste Medaillengewinn also bereits fest.

Aber Ludwig/Walkenhorst fegten über Agatha/Barbara hinweg wie der Sturm zur gleichen Zeit über Rio de Janeiro und die Copacabana. Mit nahezu perfektem Spiel liessen die deutschen Tour-Leaderinnen den einheimischen Weltmeisterinnen keine Chance. Sie gewannen in 43 Minuten 21:18, 21:14.

Vier Jahre nach dem Männer-Triumph durch Julius Brink/Jonas Reckermann sorgte in Rio also wieder ein deutsches Team mit dem gleichen Trainer (Jürgen Wagner) für ein olympisches Novum. Ludwig/Walkenhorst belohnten sich auch für einen Kampf gegen viele Widerstände in ihrer vier gemeinsamen Jahren. Auch als Blockerin Walkenhorst an Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankte und ab Anfang Juli 2014 während fast einem Jahr nicht spielen konnte, liessen sich die Deutschen nicht vom Kurs abbringen. "Das hat uns noch stärker gemacht", sagte Ludwig.

Bronze für Walsh Jennings/Ross

Nach drei Mal Gold in Folge (mit Misty May) holte sich Kerri Walsh Jennings an der Seite von April Ross die Bronzemedaille. Die legendäre US-Spielerin, die im Halbfinal im 27. Olympia-Auftritt zum ersten Mal verloren hatte, setzte sich mit Ross im Spiel um Platz 3 gegen die Brasilianerinnen Larissa/Talita trotz verlorenem Startsatz (17:21) noch 21:17, 15:9 durch.

Die letzten beiden Punkte realisierte die vor wenigen Tagen 38 Jahre alt gewordene Walsh mit zwei Blocks. Ross hatte vor vier Jahren in London den Olympia-Final mit Jennifer Kessy gegen ihre jetzige Partnerin verloren.

sda-ats

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