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Luzern ist nach dem Hinspiel der Europa-League-Qualifikation gegen Sassuolo unter Zugzwang. Der FCL muss sich im Heimspiel der 3. Qualifikationsrunde gegen die Italiener mit einem 1:1 begnügen.

Für die Luzerner wird der Gang in den Norden Italiens am nächsten Donnerstag ein heikler. Das Remis im Hinspiel zeigte, dass die Zentralschweizer zumindest vor eigenem Anhang durchaus mit dem Sechsten letztjährigen Serie-A-Meisterschaft mitzuhalten vermögen. Allerdings haben es sich die Luzerner selber zuzuschreiben, dass sie nicht mit einer besseren Ausgangslage ans Rückspiel reisen, in welchem es um den Einzug in die Playoffs für den Einzug in die Europa-League-Gruppenphase geht. Mit einem verursachten und einem verschossenen Penalty machten sie es sich selber schwer.

Marco Schneuwly brachte den FCL mit einem Distanzschuss früh in Führung (8. Minute), gegen Ende der ersten Halbzeit glich Domenico Berardi mit einem Foulpenalty entgegen dem Spielverlauf aus (42.). Als der ansonsten nicht immer stilsichere Sassuolo-Keeper Andrea Consigli nach der Pause den Penalty des ansonsten sicheren Schützen Neumayr entschärfte, verloren die Luzerner vorübergehend an Schwung. Bei einem Pfostenschuss hatten sie Glück, nicht in Rückstand geraten zu sein.

Luzern wurde für eine ordentliche Leistung schlecht belohnt und musste zu Hause einen Gegentreffer einstecken, der in der Endabrechnung schmerzen könnte. In taktischer Hinsicht nämlich wirkte das eingespielte und technisch etwas bessere Kollektiv der Italiener abgebrüht. Als die Luzerner nach dem vergebenen Penalty zwischenzeitlich nachliessen, hätten sie sich beinahe eine noch bessere Ausgangslage geschaffen. Alfred Duncans schöner Schlenzer landete nach 79 Minuten an der Torumrandung.

Der FCL führte bis kurz vor der Pause dank einem leicht, aber entscheidend abgefälschten Weitschuss aus rund 24 Metern Entfernung von Marco Schneuwly verdient. Markus Neumayr, dessen ebenfalls abgelenkter Schuss auf die Latte tropfte, und Nicolas Haas besassen kurz vor und nach dem Führungstreffer weitere gute Möglichkeiten.

Sassuolo dagegen, letzte Saison die positive Überraschung in Italien und gegen Luzern mit nur zwei Spielern ohne italienischen Pass angetreten, wurde in der Vorwärtsbewegung bis weit in die zweite Halbzeit hinein mit Ausnahme eines Abschlusses in der Startphase selten gefährlich. Am von Jahmir verursachten Penalty gab es indes nichts zu rütteln. Der Albaner hatte im Strafraum in der Not zu unerlaubten Mitteln gegriffen.

sda-ats

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