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Helfer in Booten suchen nach den Vermissten im reissenden Fluss - von der eingestürzten Brücke sind nur die Pfeiler übrig geblieben.

KEYSTONE/AP/RAFIQ MAQBOOL

(sda-ats)

Nach dem Einsturz einer Brücke in Westindien rechnen die Behörden mit dem Tod von bis zu 22 Menschen. Zwei Busse und vermutlich auch vier Autos waren ins Wasser gestürzt, als die Brücke über den Hochwasser führenden Savitri-Fluss am Morgen zusammenbrach.

Die Fluten rissen die Fahrzeuge mit sich. Obwohl die Rettungskräfte schon kurz nach dem schweren Unglück vor Ort waren, konnten sie bis zum Mittwochabend zunächst nur zwei Leichen bergen. 20 weitere Menschen wurden noch vermisst. Nach ihnen werde noch gesucht, sagte der Regierungschef des Bundesstaates Maharashtra, Devendra Fadnavis.

Hochwasser behindere die Rettungsarbeiten, sagte ein Mitarbeiter des Katastrophenschutzes. Taucher, Helikopter der Luftwaffe und Ruderboote eines örtlichen Sportclubs kamen bei der Suche nach möglichen Überlebenden zum Einsatz.

Die eingestürzte Brücke ist eines von zwei Bauwerken, das am Unglücksort über den Fluss führt und stammt noch aus der britischen Kolonialzeit, wie der Sender NDTV meldete.

Über die Ursache des Einsturzes gab es zunächst keine Informationen. Die Brücke habe vermutlich den Wassermassen nicht Stand halten können, sagte Regierungschef Fadnavis.

Das Unglück geschah nach Angaben der Polizei etwa 170 Kilometer südlich der Metropole Mumbai, an einer stark befahrenen Strasse, die die indische Wirtschaftsmetropole mit dem bei Touristen beliebten Bundesstaat Goa verbindet.

sda-ats

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