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Obwohl unsicher ist, wie viel Rentengeld die Schweizer dereinst in der Hand halten werden, stösst das Thema Vorsorge auf wenig Interesse. (Symbolbild)

KEYSTONE/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Die Pensionskassen stehen vor einer unsicheren Zukunft. Um die Renten zu sichern, sind Massnahmen nötig. Eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung akzeptiert deshalb eine Reform der Altersvorsorge, lehnt aber Rentenkürzungen ab, wie eine Umfrage zeigt.

Die Akzeptanz der Schweizer Bevölkerung für Korrekturmassnahmen bei der Altersvorsorge sei hoch, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Die Menschen würden immer älter und das Tiefzinsumfeld belaste die Renditen der Vorsorgevermögen. Einem Grossteil der Befragten sei deshalb klar, dass Reformen nötig seien.

Die seit 2011 zum sechsten Mal durchgeführte Umfrage von AXA Investment Managers ermittelt jeweils den Wissensstand und die Einstellung der Bevölkerung zur 2. Säule. In diesem Jahr ging die Studie zusätzlich der Frage nach, wie die bei einer Pensionskasse Versicherten die verschiedenen Korrekturmassnahmen einschätzen.

59 Prozent der Befragten ist klar, dass es nicht gleich weitergehen kann, wie bis anhin. Die Kürzung der Renten als Massnahme ist für die meisten jedoch ausgeschlossen, nur gerade 12 Prozent würden dies befürworten. Populärer sind etwa die Beitragszahlung schon vor dem 25. Lebensjahr oder auch ein freiwilliges Weiterarbeiten nach der Pension.

Freiwillig länger arbeiten

41 Prozent der Befragten würden freiwillig gerne über das Pensionsalter hinaus arbeiten, respektive hätten gerne länger gearbeitet. Als wichtigste Gründe dafür werden die Freude an der Arbeit genannt, finanzielle Überlegungen und der Wunsch aktiv zu bleiben.

Wie bereits bei den früheren Befragungen zeigt sich aber erneut, dass das Interesse für das Thema Vorsorge - trotz der anstehenden Unsicherheiten - in der Schweizer Bevölkerung relativ gering ist. Jeder fünfte Befragte interessiert sich grundsätzlich nicht dafür.

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SDA-ATS