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Beim Bombenanschlag in der pakistanischen Stadt Parachinar kamen über 20 Menschen ums Leben.

Keystone/EPA/STRINGER

(sda-ats)

Bei einem Bombenanschlag auf einem Markt in Parachinar im Nordwesten Pakistans sind mindestens 21 Menschen getötet worden. Mehr als 50 weitere Menschen wurden bei der Explosion am frühen Samstag verletzt, 15 von ihnen schwer, wie die Behörden mitteilten.

Die Bombe soll in einer Karre versteckt gewesen sein, mit der in der Regel Gemüse auf den Markt gebracht wird.

Die Regierung in Islamabad verurteilte den Anschlag, zu dem sich in einem Telefonanruf bei der Nachrichtenagentur AFP eine Abspaltung der sunnitisch-islamistischen Untergrundorganisation Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP) bekannte. Innenminister Chauhdry Nisar Ali Khan kündigte eine umfassende Aufklärung an.

Parachinar ist der grösste Ort in der Kurram Agency, ein halbautonomes Sonderterritorium nahe der Grenze zu Afghanistan. Das sogenannte Stammesgebiet unter Bundesverwaltung (Fata) hat jahrelang Talibankämpfer beherbergt. In der Region leben hauptsächlich Schiiten, die knapp 20 Prozent der Bevölkerung Pakistans ausmachen.

SDA-ATS