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Mohamed Farah ist erneut Olympiasieger über 10'000 m. Auch ein Sturz kann den in Somalia geborenen Briten nicht stoppen.

Farah legte im Olympiastadion von Rio de Janeiro einmal mehr eine Demonstration seiner Spurtstärke hin. Beim Angriff des Kenianers Paul Tanui kurz nach Beginn der letzten Runde liess er nicht abreissen, auf der Zielgeraden zog er unwiderstehlich an seinem härtesten Konkurrenten vorbei.

In 27:05,17 Minuten gewann Farah zum zweiten Mal nach 2012 olympisches Gold über die 10'000 m, hinter Tanui sicherte sich der Äthiopier Tamirat Tola Bronze. Farah wahrte sich damit seine Ungeschlagenheit an Grossanlässen seit den Weltmeisterschaften in Daegu 2011, als er über 10'000 m nur Silber gewonnen hatte. In Rio strebt er wie 2012 in London das Double über die Langstrecken an.

Farah hatte auf dem Weg zu seinem insgesamt dritten Olympiasieg eine Schrecksekunde zu überstehen. Kurz vor Ende des vierten Kilometers stürzte der Weltmeister von 2011, 2013 und 2015. Doch Farah rappelte sich sofort wieder auf und fand noch vor Rennhälfte wieder den Anschluss an die Spitze.

Als Königin der Leichtathletik durfte sich am Ende des zweiten Wettkampftages im Siebenkampf die Belgierin Nafissatou Thiam mit 6810 Punkten feiern lassen. Die bald 22-Jährige aus Lüttich verteidigte im abschiessenden 800-m-Lauf einen Vorsprung von 35 Punkten gegenüber Jessica Ennis-Hall. Vor allem im Hoch- (1,98) und im Weitsprung (6,54) zeigte Thiam überragende Leistungen.

Im Weitsprung der Männer entschied ein Zentimeter das Duell um Gold zwischen dem Amerikaner Jeff Henderson und dem Südafrikaner Luvo Manyonga. Der 27-Jährige aus San Diego stellte mit seinem letzten Sprung die Konkurrenz auf den Kopf und feierte seinen mit Abstand grössten Erfolg. 2014 gewann Henderson bei Athletissima Lausanne, 2015 setzte er sich an den Pan American Games in Toronto durch.

sda-ats

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