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Kompromiss statt Pflicht: Die Zuger Kindergärtler reden künftig grundsätzlich Schweizerdeutsch. Ausnahmen bleiben aber erlaubt. (Symbolbild)

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

Die Zuger Kindergärtler sagen künftig grundsätzlich "Chriesi" statt "Kirschen", Schriftdeutsch bleibt aber erlaubt. Die Stimmberechtigten haben am Sonntag die SVP-Mundartinitiative verworfen, den Gegenvorschlag aber angenommen.

Der Gegenvorschlag setzte sich mit einem Ja-Stimmenanteil von 62,48 Prozent durch. 20'582 stimmten für diesen Kompromiss, 12'359 waren dagegen. Die Stimmbeteiligung betrug knapp 45 Prozent. Für die Initiative der SVP stimmten hingegen nur 13'338 Zugerinnen und Zuger, 20'335 lehnten sie ab.

Ein Ja zur SVP-Mundartinitiative hätte nicht nur für den Kindergarten eine Schweizerdeutsch-Pflicht bedeutet, sondern auch für einzelne Schulfächer wie Sport, Musik und Werken auf der Primar- und Oberstufe. Nun singen, turnen und werken die Schülerinnen und Schüler aber weiterhin auf Schriftdeutsch. Im Kindergarten reden die Kleinen grundsätzlich Dialekt, allerdings sind Ausnahmen erlaubt.

Erfolgreich waren Mundart-Initiativen bisher erst in den Kantonen Zürich und Aargau. In anderen Kantonen wurden ähnliche Initiativen verworfen oder sie scheiterten an der nötigen Unterschriftenzahl.

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SDA-ATS