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Die Warenexporte vor allem der Pharma- und der Chemieindustrie haben sich im Januar gut entwickelt. Auch deshalb sehen die Ökonomen des Bundes prositv auf die Schweizer Wirtschaft. (Archiv)

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

In ihrer Frühjahrsprognose erwartet die Expertengruppe des Bundes, dass das Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweiz 2017 um 1,6 Prozent wachsen wird. Bisher waren die Ökonomen von 1,8 Prozent ausgegangen.

Für 2018 gehen sie unverändert von einem BIP-Wachstum von 1,9 Prozent aus, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Dienstag mitteilte. Gestützt werde das Wachstum vor allem von der inländischen Nachfrage.

Profitieren dürften laut Seco die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Ökonomen des Bundes gehen für das laufende Jahr von einer Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent aus, und für 2018 prognostizieren sie eine Quote von 3,1 Prozent.

Der Grund, warum die Experten ihre Prognose für das BIP-Wachstum für 2017 um 0,2 Prozentpunkte zurücknehmen, liegt im schwachen Wachstum der letzten zwei Quartale. Nach einem guten ersten Halbjahr war das Wachstum im dritten und vierten Quartal 2016 mit jeweils 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hinter den Erwartungen zurückgeblieben, schreibt das Seco.

Die aktuellen Daten deuteten allerdings auf eine Wachstumsbeschleunigung hin. So seien die Warenexporte im Januar gestiegen und die Stimmungsindikatoren hätten sich zuletzt aufgehellt. Das Seco spricht denn auch von einer "leichten, technischen Korrektur nach unten, die sich aus dem schwunglosen Jahresende ergibt."

SDA-ATS

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