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Die Cockpits der Formel-1-Autos werden 2017 ohne zusätzliche Schutzvorrichtung bleiben. Die Strategiegruppe lehnt das System "Halo" ab.

"Halo", übersetzt "Heiligenschein", dieses schwarze, unförmige Stangengeflecht, wird zumindest in der kommenden Saison nicht zum Einsatz kommen. Die Strategiegruppe, in der unter anderen Vertreter der Formel-1-Teams Mercedes, Ferrari, Red Bull, Williams, McLaren und Force India Einsitz nehmen, begründet die Ablehnung mit dem engen Zeitrahmen beziehungsweise der Notwendigkeit weiterer praxisnaher Tests, die in der laufenden und in der kommenden Saison durchgeführt werden sollen. Ob der Cockpitschutz in der übernächsten Saison eingesetzt wird, soll zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal diskutiert werden.

Die Strategiegruppe hatte sich zudem mit den Themen Funkverbot und Streckenbegrenzung zu befassen. Geht es nach dem Willen des Gremiums, soll das Funkverbot fast ganz aufgehoben werden. Es soll in Zukunft nur noch für die Formationsrunde vor dem Start zu den Grands Prix gelten. Damit soll verhindert werden, den Fahrern Starthilfen zukommen zu lassen.

Im Sinne der Fahrer entschied die Strategiegruppe auch in Bezug auf die Streckenbegrenzungen. Das Verlassen der Piste, das in gewissen Sektoren nicht mehr erlaubt war und bestraft wurde, wird in Zukunft keine Sanktionen mehr nach sich ziehen.

sda-ats

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