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Verteidiger Roman Josi glänzt mit zwei Assists, und dennoch liegt Nashville in der Viertelfinalserie der NHL gegen die Sharks 0:2 zurück. Die Predators verlieren die zweite Partie in San Jose 2:3.

Gegen die Anaheim Ducks, das beste Team der Qualifikation in der Pacific Division, gewannen die Predators beide Auswärtsspiele zu Beginn der Achtelfinalserie. Danach verloren sie zweimal auf eigenem Eis. In der Serie gegen die Sharks muss es für die Predators genau umgekehrt laufen, wenn sie die Chancen auf den Einzug unter die besten vier wahren wollen. Nach dem ungünstigen Auftakt in Kalifornien sollten sie nun zweimal in Nashville gewinnen, um die Serie vorerst auszugleichen. Das dritte Spiel findet in der Nacht auf Mittwoch Schweizer Zeit statt.

Im zweiten Spiel fielen vier der fünf Tore erst ab der 53. Minute. Zunächst leistete der Berner Verteidiger Josi die Vorarbeit zum 1:1-Ausgleich von Mattias Ekholm. Nach San Joses neuerlicher Führung durch Joe Pavelskis sechsten Treffer in den Playoffs fielen die letzten beiden Tore in der 60. Minute. Der frühere Davoser Joe Thornton stellte den Sieg mit einem Schuss ins leere Tor zum 3:1 praktisch sicher. Der Anschluss durch Ryan Johansen, vorbereitet erneut von Josi, fiel erst vier Sekunden vor der Schlusssirene.

Die Predators bestimmten die Partie weitgehend und erarbeiteten sich ein Plus von 39:25 Schüssen. Nicht von ungefähr wurde Torhüter Martin Jones dank seinen 37 Paraden zum besten Mann des Spiels gewählt.

Josi hat in den bislang sechs Playoffspielen dieser Saison sechs Skorerpunkte markiert, allesamt Assists. Unter Nashvilles Spielern ist nur Stürmer Colin Wilson mit sieben Punkten erfolgreicher. Mit nun insgesamt 67 Skorerpunkten in dieser Saison übertraf Josi die Schweizer NHL-Bestmarke von Mark Streit aus dem Jahr 2008.

In einem weiteren Playoffspiel aus der Nacht zum Montag siegten die St. Louis Blues bei den Dallas Stars 4:3 nach Verlängerung. In der Serie steht es 1:1.

sda-ats

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