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Schon am Mittwoch, als der britische Singer/Songwriter Passenger auf dem Berner Münsterplatz einen Vorgeschmack aufs Gurtenfestival gab (Bild), war's nasskalt. Das setzte sich am Donnerstag auf dem Berner Hausberg fort. Die Meteorologen versprechen ab Freitag Besserung.

KEYSTONE/MANUEL LOPEZ

(sda-ats)

Im strömenden Regen hat am Donnerstag das viertägige Berner Gurtenfestival begonnen. Die Besucher liessen sich die gute Laune aber nicht nehmen. Die meisten schützten sich mit Gummischuhen und Regenjacke vor der Nässe.

Mit einem Bier in der Hand standen viele Festivalgänger in der Schlange an der Talstation der Gurtenbahn. Das schlechte Wetter schien die Stimmung nicht zu trüben. Einige vollführten einen Regentanz oder wippten zur Musik, die von allen Seiten aus den Bars drang.

20"000 Menschen wollten bereits am Donnerstag auf den Berner Hausberg. Erstmals in 33 Jahren war das Gurtenfestival also schon an einem Donnerstag ausverkauft. Das dürfte unter anderem der Rockband Muse zu verdanken sein, die zum Festivalauftakt angekündigt war.

Der grosse Menschenandrang könnte zu Engpässen auf der Gurtenbahn führen. Rund 1800 Personen kann das Bähnli pro Stunde transportieren. Man rechne: Ganze elf Stunden würde der Transport aller Menschen dauern.

Deshalb gibt es nicht wenige, welche die etwas unbequemere Variante wählen und zu Fuss den Gurten hochsteigen. "Der Fussmarsch ist eine gute Alternative", sagt Mediensprecher Simon Haldemann.

Auch warme Kleidung lohnte sich am ersten Festivaltag. Die Höchsttemperatur lag knapp über 14 Grad Celsius, und in der Nacht wurden noch um die acht Grad erwartet.

sda-ats

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