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Der Nationalrat will die Verwaltung der Rütliwiese nicht neu regeln. Im Bild die Bundesfeier am 1. August 2016. (Archivbild)

Keystone/ALEXANDRA WEY

(sda-ats)

Der Nationalrat will die Verwaltung der Rütliwiese in der Innerschweiz nicht neu regeln. Er hat eine Motion von Yannick Buttet (CVP/VS) mit 92 zu 82 Stimmen und bei 3 Enthaltungen abgelehnt.

Buttet verlangte, dass die mythenumrankte Wiese über dem Urnersee mit dem Respekt vor allen politischen Richtungen und im Sinn des nationalen Zusammenhangs verwaltet wird. Die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft (SGG), die die Wiese heute verwalte, könne das nicht mehr gewährleisten.

Bundeskanzler Walter Thurnherr erinnerte daran, dass die Wiese der Eidgenossenschaft von der SGG geschenkt worden sei. Die heutige Verwaltungsregelung habe sich aus Sicht des Bundesrates bewährt.

Der Bundesrat gehe davon aus, dass der Grund für das Begehren am Projekt der für eine neue Nationalhymne liege, sagte Thurnherr. Diese beiden Dinge sollten in den Augen des Bundesrates nicht verknüpft werden.

Am 1. August 2016 war auf dem Rütli zum ersten Mal eine neue Version der Landeshymne gesungen worden. Die SGG hatte 2014 einen Wettbewerb für einen neuen Text der Hymne durchgeführt.

Auf dem Rütli sollen gemäss des Gründungsmythos Anfang August 1291 Uri, Schwyz und Unterwalden mit einem Bund den Grundstein der Eidgenossenschaft gelegt haben.

SDA-ATS