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Der Elfenbeinhandel soll künftig auch in nationalen Binnenmärkten verbannt werden. Hier werden in Kenia als Zeichen gegen den Elfenbeinhandel beschlagnahmte Elefantenstosszähne verbrannt. (Archiv)

KEYSTONE/AP/BEN CURTIS

(sda-ats)

Mit einem hart erkämpften Votum gegen den nationalen Elfenbeinhandel ist am Samstagabend auf Hawaii der Weltnaturschutzkongress zu Ende gegangen. Namibia, Südafrika, Japan und Kanada hatten den kompletten Bann für Binnenmärkte bis zuletzt verhindern wollen.

Die 1300 stimmberechtigten Mitglieder der Internationalen Naturschutz-Union (IUCN) verabschiedeten insgesamt rund 100 Empfehlungen und Beschlussvorlagen: Darin ging es um besseren Schutz von Elefanten und Löwen, von Walen, Rochen und Haien. Das Forum gab aber auch zahlreiche Empfehlungen für mehr globale Zusammenarbeit angesichts des Klimawandels.

Ein Schwerpunkt war die Erwärmung der Ozeane und die daraus entstehenden Herausforderungen für Meeres- und Landbewohner. Die IUCN-Liste der Gefährdeten Tier- und Pflanzenarten wurde aktualisiert und weist nun fast 24'000 Arten als vom Aussterben bedroht aus - darunter vier der sechs grossen Menschenaffen.

Auf dem weltgrössten Treffen von Naturschutzorganisationen sowie Vertretern aus Wirtschaft und Politik waren seit 1. September insgesamt mehr als 10'000 Teilnehmer versammelt. Die Resolutionen sollen nun als Beschlussvorlagen für die anstehende Weltartenschutzkonferenz (CITES) in Südafrika sowie die UNO-Weltnaturschutzkonferenz im Dezember in Mexiko dienen.

sda-ats

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