Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Der erst 20-jährige Norweger Johannes Kläbo feiert im Sprint von Otepää seinen ersten Weltcupsieg und hievt sich in die Favoritenrolle für die Weltmeisterschaften in Lahti.

Kläbo setzte sich im Feld mit sämtlichen Top-Läufern vor seinem Landsmann Finn Haagen Krogh und dem Tour-de-Ski-Sieger Sergej Ustjugow durch. In fünf Tagen werden in dieser Disziplin in Finnland die Medaillen vergeben. Dem dreifachen Junioren-Weltmeister Kläbo winkt die Chance, auf Anhieb bei der Elite einen ersten Nagel einzuschlagen. Der Norweger gilt als grosses Versprechen für die Zukunft. Eine Kostprobe seines Könnens gab er zuletzt Anfang Februar ab, als er an den norwegischen Meisterschaften Gold im Sprint und Silber über 15 km klassisch gewann.

Kläbo wählte im Final die Flucht nach vorne und kam zu einem Solo-Sieg. Sein Unterfangen wurde durch den Sulzschnee begünstigt. Der grossgewachsene und gleichwohl leichtgewichtige Norweger sank nicht so tief in den Schnee ein wie beispielsweise Ustjugow.

Nicht zu überzeugen vermochte hingegen Petter Northug. Im Halbfinal wurde er zwar wegen der Probleme mit dem Stock zurückgeworfen. Doch seine Explosivität scheint nicht mehr überragend zu sein. Er wird als Titelverteidiger in Lahti Mühe bekunden, sich während des Rennens in die besten Positionen zu katapultieren. Bereits in der Qualifikation hatte er auf den 1,6 km sechs Sekunden auf die Bestzeit von Kläbo verloren.

Viertelfinal-Out

Die Schweizer Roman Furger und Jovian Hediger schieden in den Viertelfinals aus. Dario Cologna, der das Rennen als Schnelligkeits-Training ansah, wurde 45. Furger erreichte in seinem Viertelfinal das Optimum. Im ersten Heat, in den sich auch die Favoriten Kläbo und Calle Halfvarsson eingeteilt hatten, lag nicht mehr als Rang 3 drin. Das Duo kontrollierte den Lauf von der Spitze aus und drückte nicht aufs Tempo. Gleichwohl durfte sich der Schweizer noch Hoffnungen als Lucky Loser machen, denn im Sulzschnee litt die Loipe. Die Furchen wurden tiefer und tiefer. Furger verfehlte in der Endabrechnung den Halbfinal-Vorstoss aber ebenso wie Jovian Hediger. Der 27-jährige Furger egalisierte als 14. aber sein Weltcup-Bestresultat.

SDA-ATS