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Szene aus der "Madama Butterfly"-Inszenierung in der Arena von Avenches: Butterfly verabschiedet sich von ihrem Kind.

Pressebild

(sda-ats)

Das Opernfestival Avenches muss nach zwei schlechten Jahren über die Bücher. 18'000 Besucher sahen die sechs Vorstellungen von Puccinis "Madama Butterfly", gleich viele wie 2015 Rossinis "Barbiere di Siviglia". In guten Jahren kamen jeweils fast 6000 pro Abend.

Wie schon 2015 kündigten die Veranstalter am Freitag an, dass der Fortbestand des Festivals gefährdet sei. Unter den aktuellen finanziellen Umständen seien qualitativ hochstehende Produktionen nicht mehr möglich.

Das hohe Niveau der Inszenierung von Eric Vigié wurde - wie auch letztes Jahr - von Kritikern gelobt. Sie attestierten den Solisten Talent und lobten die Leistungen des Kammerorchesters Lausanne unter Nir Kabaretti und des Chors der Oper Lausanne.

Die Finanzierung des Festivals basiere gegenwärtig zu 95 Prozent auf Billettverkauf, Sponsorenbeiträgen und Spenden, schreiben die Veranstalter. Tiefe Ticketverkäufe wie in den letzten beiden Jahren liessen künftige Veranstaltungen in der stimmungsvollen Arena von Avenches nicht mehr zu.

Der Stiftungsrat prüfe nun neue Formen von Partnerschaften - sowohl künstlerisch wie finanziell. Eine entscheidende Rolle spielen dabei allfällige Beiträge der öffentlichen Hand. Der Stiftungsrat will Ende Oktober bekanntgeben, ob und wie es weitergeht.

sda-ats

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