Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die Fortschrittliche Bürgerpartei (FBP) von Regierungschef Adrian Hasler hat bei den Wahlen in Liechtenstein Federn lassen müssen. Allerdings bleibt die FBP stärkste Partei und dürfte die Regierungskoalition mit der Vaterländischen Union weiterführen. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA APA/PRESSEFOTO NEUMAYR/SUSI BERGER

(sda-ats)

Bei den Liechtensteiner Parlamentswahlen haben die Oppositionsparteien wie vor vier Jahren an Wähleranteilen zugelegt. Die beiden Regierungsparteien dürften ihre Koalition aber weiterführen.

Wahlverliererin ist die Partei von Regierungschef Adrian Hasler. Die Fortschrittliche Bürgerpartei (FBP) büsste 4,8 Prozentpunkte der Stimmen ein, bleibt aber mit 35,2 Prozent stärkste politische Kraft. Die Vaterländische Union (VU), Koalitionspartnerin der FBP in der Regierung, erreichte 33,7 Prozent der Stimmen und legte um 0,2 Prozentpunkte im Vergleich mit 2013 zu.

Die Wahlen gewonnen haben indes erneut die Oppositionsparteien, die Unabhängigen (DU) sowie die Freie Liste (FL). DU, erst seit vier Jahren im Parlament, erzielte 18,4 Prozent der Stimmen, 3,1 Prozent mehr als im 2013. Die FL erreichte 12,6 Prozent oder ein Plus von 1,5 Prozentpunkten.

Die FBP und die VU dürften ihre seit Jahrzehnten dauernde Regierungskoalition fortführen. Entsprechende erste Gespräche für eine Koalitionsvereinbarung werden in Vaduz in der Regel in der Woche nach den Wahlen geführt.

Ein Männer-Parlament

Einen Rückschlag erlebten die Politikerinnen bei den Wahlen. Dem neuen Parlament gehören nur noch drei Frauen an, vorher sassen fünf im Landtag. Traditionell hoch fiel die Stimmbeteiligung aus. Mit 77,8 Prozent unterschritt sie aber jene von vor vier Jahren um zwei Prozentpunkte.

Die Sitzverteilung im Liechtensteiner Parlament für die nächsten vier Jahre in der Übersicht: Fortschrittliche Bürgerpartei (FBP) 9 Sitze (-1), Vaterländische Union (VU) 8 (unverändert), die Unabhängigen (DU) 5 (+1), Freie Liste (FL) 3 (unverändert).

SDA-ATS