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Ein Auto fährt während der Sturmflut über eine Strasse am überfluteten Hamburger Fischmarkt. In der Nacht zum Donnerstag richtete das Sturmtief Axel vor allem in Kiel, Lübeck und Rostock Schäden an.

KEYSTONE/DPA/A4428/_DANIEL REINHARDT

(sda-ats)

Die stärkste Sturmflut an den deutschen Ostseeküsten seit 2006 hat in den deutschen Bundesländern Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zu Überschwemmungen und Schäden geführt. Betroffen waren am Mittwochabend vor allem Kiel, Lübeck, und Rostock.

Auf der Insel Rügen wurden einzelne Deiche überspült, unter Wasser gesetzte Autos mussten abgeschleppt werden. An anderen Orten liefen die Keller von Häusern in Strandnähe voll. Strassen wurden wegen Überflutung gesperrt.

In Lübeck und in Flensburg wurden zahlreiche Autos aus überfluteten Flächen gezogen. Auf der beliebten Touristeninsel Usedom verursachte die Sturmflut grössere Schäden. Es wurde dort die Alarmstufe 3 ausgerufen.

Das Sturmtief "Axel" sollte von Skandinavien in der Nacht quer über die Ostsee weiter nach Weissrussland ziehen. Nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia sollte der Wind, der am Mittwoch mit Spitzen von Stärke 9 bis 11 über die Küste peitschte, am Abend von Nordwest auf Nord und Nordnordost drehen und langsam abflauen.

Die Nordseeküste und Hamburg waren bereits in der Nacht zuvor von Sturmtief "Axel" betroffen - allerdings mit relativ geringen Folgen.

SDA-ATS