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Panamas Präsident Varela, hier bei einem TV-Auftritt, streitet ab, Wahlkampfspenden vom brasilianischen Baukonzern Odebrecht erhalten zu haben und lässt eine Liste seiner Spender veröffentlichen. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA EFE/ARTURO WONG

(sda-ats)

In der Schmiergeldaffäre um den brasilianischen Baukonzern Odebrecht hat Panamas Präsident Juan Carlos Varela seine Wahlkampfspender bekannt gegeben. Am Freitag veröffentlichte seine Partei eine Liste mit Spendern und Beträgen.

Zuvor hatte der Staatschef bereits erklärt, im Wahlkampf 2014 keine Spenden von Odebrecht erhalten zu haben. Diesen Vorwurf hatte der Rechtsanwalt Ramón Fonseca Mora, ein früherer Vertrauter Varelas und zentrale Figur in der Panama-Papers-Affäre, verlauten lassen.

Fonseca Mora sagte, Varela habe Spenden des brasilianischen Baukonzerns erhalten. Fonseca ist Partner der Kanzlei Mossack Fonseca, die durch die Veröffentlichung der "Panama Papers" bekannt wurde. Er war Varelas persönlicher Berater und stellvertretender Vorsitzender der Regierungspartei Partido Panameñista.

Odebrecht hat nach Ermittlungen der US-Justiz jahrelang Politiker und Beamte in zahlreichen Ländern bestochen, um öffentliche Bauaufträge zu erhalten. Insgesamt sollen 785 Millionen Dollar an Schmiergeld geflossen sein.

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SDA-ATS