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Von Jahr zu Jahr drängen sich mehr Reisende in den Schweizer Flughäfen. Seit 2000 beträgt die Zunahme 50 Prozent. (Archivbild)

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

Das Passagieraufkommen in den schweizerischen Flughäfen hat 2016 zum ersten Mal die Schwelle von 50 Millionen überschritten. Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Fluggäste um die Hälfte gewachsen.

Allein in Zürich, Genf und Basel-Mülhausen wurden im vergangenen Jahr 51,4 Millionen Passagiere abgefertigt. Das sind 2,4 Millionen Reisende oder knapp 5 Prozent mehr als 2015, wie eine Aufstellung des Bundesamtes für Statistik (BFS) vom Donnerstag zeigt.

Die drei Landesflughäfen bewältigen zusammen 99 Prozent des Linien- und Charterverkehrs. Spitzenreiter Zürich-Kloten konnte 2016 am stärksten zulegen, nämlich um 5,3 Prozent auf 27,6 Millionen Passagiere. Genf-Cointrin verzeichnete 16,4 Millionen Reisende, 4,9 Prozent mehr als 2015, Basel-Mülhausen 7,3 Millionen (+3,7 Prozent).

Den vier Regionalflugplätzen blieben auch 2016 nur die Brosamen. Sie kamen zusammen auf knapp 440'000 Fluggäste (+1,9 Prozent). Von den beiden grössten konnte Lugano-Agno die Frequenz um 7,2 Prozent auf 168'000 Passagiere steigern, während Bern-Belp ein Minus von 4,4 Prozent auf noch 167'000 hinnehmen musste.

Weniger Flüge dank besserer Auslastung

Die Zahl der Flugbewegungen im Linien- und Charterverkehr nahm zwar letztes Jahr um 1,6 Prozent und damit zum dritten Mal in Folge zu. Mit total 468'000 Starts und Landungen lag sie aber immer noch um 13 Prozent unter dem Höchststand des Jahres 2000.

Demgegenüber stieg das Passagieraufkommen seither um über 17 Millionen Personen oder gut 50 Prozent. Als Gründe für diese gegenläufige Entwicklung nennt das BFS den Einsatz grösserer Flugzeuge und die höhere Sitzauslastung.

SDA-ATS