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Das Pech von Sally Pearson geht weiter. Die Australierin kann ihren Titel über 100 m Hürden an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nicht verteidigen.

Pearson erlitt im Training eine Oberschenkelverletzung, wie diverse australische Zeitungen berichteten. Ohnehin war es für die 29-Jährige ein Kampf gegen die Zeit. Wegen eines komplizierten Unterarm-Bruchs, Waden- und Achillessehnenproblemen hatte Pearson ein Jahr lang keine Wettkämpfe bestritten. Das Comeback Anfang Juni glückte ihr nicht wunschgemäss: Bei den Diamond-League-Meetings in Birmingham und Oslo lief sie der Konkurrenz mit 13,25 respektive 13,14 Sekunden hinterher. Einzig in Montreuil-sous-Bois blieb sie mit 12,92 unter 13 Sekunden, allerdings blies der Wind zu stark.

Rio wäre für Pearson der dritte Start an Olympischen Spielen gewesen. Bei ihrer ersten Teilnahme 2008 in Peking gewann sie Silber. Auch bei Weltmeisterschaften sicherte sie sich je einmal Gold (2011) und Silber (2013) über 100 m Hürden. In der ewigen Bestenliste ist Pearson mit 12,28 Sekunden die Nummer 6. 2011 wurde sie zur Weltleichtathletin des Jahres gekürt.

sda-ats

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