Pelé-Sohn muss wegen Geldwäscherei für knapp 13 Jahre ins Gefängnis


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Pelé-Sohn Edinho (Archiv)

KEYSTONE/EPA/CAETANO BARREIRA

(sda-ats)

Der Sohn von Brasiliens Fussball-Legende Pelé muss für fast 13 Jahre ins Gefängnis. Edson "Edinho" Cholbi do Nascimento trat am Freitagabend seine Haft an, nachdem er wegen Geldwäsche in zweiter Instanz zu zwölf Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden war.

Er sei sehr enttäuscht über das Urteil wegen Geldwäscherei, "obwohl ich das nie getan habe", sagte der 46-jährige Edinho laut dem Nachrichtenportal G1 beim Betreten einer Polizeiwache in der Hafenstadt Santos.

Sein Anwalt erklärte, er habe umgehend Berufung gegen das Urteil eingelegt. Edinho war bereits 2014 in erster Instanz zu 33 Jahren Haft verurteilt worden, weil er Geld aus dem Drogenhandel gewaschen haben soll.

In zweiter Instanz sprach ein Gericht ihn am Donnerstag erneut schuldig, senkte die Haftstrafe jedoch. Edinho hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und ausgesagt, er habe lediglich als Drogenkonsument Kontakt zu Drogenhändlern gehabt. Er war auf der Basis abgehörter Telefonate angeklagt worden.

Edinho ist eines von sieben Kindern Pelés. Zum ersten Mal war er 2005 bei einer Polizeirazzia gegen eine Drogenbande festgenommen worden. Er sass sechs Monate im Gefängnis, wurde dann aber auf Bewährung freigelassen. Sein Vater gilt als einer der grössten Fussballer aller Zeiten, mit ihm wurde Brasilien 1958, 1962 und 1970 Weltmeister.

SDA-ATS

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