Pius Schwizer und Philippe Züger siegen in Basel


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Riesenfreude und grosser Applaus für die Schweizer am CSI Basel. Pius Schwizer gewinnt auf Balou Rubin die mit 50'000 Franken dotierte Hauptprüfung, Philipp Züger siegt auf Castus im Jagdspringen.

22 der 54 gestarteten Reiter qualifizierten sich im Hauptevent mit einer Viererkombination für das Stechen. In diesem bewies der Oensinger Pius Schwizer seine derzeitige Glanzform. Er realisierte mit dem Oldenburger-Wallach Balou Rubin den bereits vierten Schweizer Sieg in der St. Jakobshalle, den Werner Muff mit Platz 3 auf Fleur noch verfeinerte.

Schwizer trägt vor dem Höhepunkt, dem GP am Sonntag, zurecht die Armbinde des erfolgreichsten Reiters in Basel. Etwas, das einem Einheimischen noch nie geglückt ist.

Zuvor hatte der 30-jährige Philipp Züger im Sattel des Schimmelhengstes Castus den arrivierten Speed-Spezialisten den Sieg im Jagdspringen weggeschnappt. Schwizer hatte in dieser Konkurrenz mit dem Inländer-Wallach Leonard de la Ferme um sieben Hundertstel das Nachsehen.

Eine Prämie von 7500 Franken belohnte Züger für seinen Husarenritt. "Erstmals habe ich in Basel gewonnen. Es ist einer meiner schönsten Siege", freute sich der Doppel-Europameister der Jungen Reiter von 2008. "Ich habe alles ideal erwischt. Sämtliche Wendungen und Distanzen haben von Anfang bis Schluss gepasst."

Der neunjährige Dänen-Schimmel Castus, ausgebildet von den Zürchern Franziska Meierhans und Springreiter Martin Fuchs, ist seit einem Jahr im Beritt von Philipp Züger. Castus verfügt über eine gute Grundschnelligkeit und hat einiges Potenzial. Dieses bewies er schon mit einem Erfolg in einem Weltranglistenspringen am CSI Humlikon und mit einem 2. Platz im kleinen GP am CSI St. Moritz.

SDA-ATS

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