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Die Schweizer Springreiter verpassen im Team-Wettbewerb die angestrebte Medaille. Das Quartett mit Janika Sprunger, Romain Duguet, Martin Fuchs und Steve Guerdat belegt nach zwei Umgängen Platz 6.

Die Ausgangslage war nach dem ersten Tag bereits wenig verheissungsvoll gewesen für die vier Schweizer. Acht Punkte waren eine sehr grosse Hypothek, zumal mit Deutschland, den USA, den Niederlanden und Brasilien gleich vier Nationen mit null Punkten das Zwischenklassement anführten.

Ein Blick auf die Schlusswertung zeigt, dass es den Schweizern selbst mit drei Nullfehlerritten nur noch zu einem Stechen um Platz 3 gereicht hätte. Frankreich wurde mit drei Punkten Olympiasieger vor den USA mit fünf Punkten und Deutschland, das sich im Zusatzduell um Platz 3 gegen Kanada durchsetzte. Beide hatten in den beiden Normalparcours acht Punkte totalisiert.

Ein fehlerfreier Ritt gelang keinem der Schweizer. Sprunger mit der Holländer-Stute Bonne Chance kam wohl ohne Abwurf durch, musste sich aber einen Punkt wegen Zeitüberschreitung notieren lassen. Am Vortag hatte die Cousine der Leichtathletinnen Lea und Ellen Sprunger zwei Fehler zu verzeichnen gehabt. Duguet auf der Franzosen-Stute Quorida de Treho und Martin Fuchs mit dem Westfalen-Wallach liess einem Nullfehlerritt fünf Punkte für einen Abwurf und eine geringe Zeitüberschreitung folgen. Olympiasieger Steve Guerdat mit seinem Goldpferd Nino des Buissonnets, am ersten Tag wie Sprunger mit zwei Abwürfen, blieb ohne Fehler, musste aber ebenfalls einen Strafpunkt wegen Zeitüberschreitung hinnehmen.

Im Einzelklassement stehen alle vier Schweizer Reiter mit neun Punkten zu Buch. Im Final mit den besten 35, in dem wieder alle mit null Punkten beginnen, sind pro Nation allerdings nur drei Teilnehmer zugelassen. Wer aus Schweizer Sicht über die Klinge springen muss, wird die Teamleitung mit Equipenchef Andy Kistler zu entscheiden haben.

Von den nach dem ersten Tag führenden Teams startete einzig Deutschland in kompletter Besetzung in die Entscheidung. Die USA, die Niederländer und die Brasilianer traten wegen verletzter Pferde nur noch mit drei statt vier Reitern an. Die Amerikanerin Beezie Madden mit dem Wallach Cortes musste zurückziehen, der Niederländer Jur Vrieling mit dem Hengst Zirocco Blue und der Brasilianer Stephan de Freitas Barcha mit dem Wallach Landpeter wurden von der Jury von der Konkurrenz ausgeschlossen.

sda-ats

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