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Die Kantonspolizei setzt bei ihrer Fahndung auf Unterstützung aus der Bevölkerung.

KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA

(sda-ats)

Der mutmassliche Mittäter im Tötungsdelikt im Zürcher Seefeld ist noch immer nicht gefasst. Die Kantonspolizei Zürich hat deshalb eine Belohnung von bis zu 10'000 Franken für Hinweise ausgesetzt.

Obwohl die Kantonspolizei Zürich zusammen mit der Staatsanwaltschaft IV "umfangreiche Ermittlungen" getätigt hat und zahlreichen Hinweisen aus der Bevölkerung nachgeht, konnte der mutmassliche Mittäter bisher nicht aufgespürt werden, wie die Kantonspolizei Zürich am Mittwoch mitteilte. Sie setzt deshalb eine Belohnung von bis zu 10'000 Franken für Hinweise aus.

Verdächtigt wird ein 23-jähriger Mann, der nach einem Hafturlaub nicht mehr in die zürcherische Strafanstalt Pöschwies zurückgekehrt ist. Er sitzt seit Februar 2014 unter anderem wegen Freiheitsberaubung, versuchten Raubes und versuchter Nötigung eine Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren ab. Er wird als gewaltbereit eingestuft.

Der dringende Verdacht gegen ihn besteht aufgrund von Ermittlungen am Tatort. Ein weiterer Mann, der ebenfalls unter dringendem Tatverdacht steht, wurde bereits am Donnerstag verhaftet. Er rannte kurz nach der Tat in der Nähe des Tatorts über die Gleise davon.

Das Tötungsdelikt geschah am Donnerstagnachmittag. Eine Passantin traf um 13.45 Uhr in der Nähe des Bahnhofs Tiefenbrunnen auf einen verletzten Mann, der mehrere Stichwunden am Körper aufwies. Der 42-jährige Zürcher verstarb noch vor Ort.

sda-ats

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