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Ruedi Stäger, Präsident des FC Luzern, muss trotz Platz 3 des Super-League-Teams und der Qualifikation für die Europa League seinen Posten räumen. Neuer Klubpräsident wird Philipp Studhalter.

Die bisher von Stäger in einem 60-Prozent-Pensum wahrgenommenen Aufgaben Geschäftsführung und Vereinspräsidium werden aufgeteilt. Neu übernimmt ein zu 100 Prozent angestellter CEO die Geschäftsleitung des Klubs, gleichzeitig werden das Präsidium des Klubs und die FCL Holding AG zusammengelegt. Die neugeschaffene CEO-Position wird ausgeschrieben.

Studhalter ist seit gut einem Jahr Präsident der FCL-Holding und in dieser Funktion Statthalter des langjährigen Mehrheitsaktionärs Bernhard Alpstaeg.

Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit dem bislang geschäftsführenden Präsidenten Stäger, der im Dezember 2013 zum Nachfolger von Mike Hauser gewählt worden ist, wird laut einem Online-Bericht der "Neue Luzerner Zeitung" durch die Investoren mit dem finanziellen Misserfolg begründet.

Seit Jahren weist die FCL Innerschweiz AG demnach einen Verlust von rund zwei Millionen Franken pro Rechnungsjahr aus, in Tat und Wahrheit soll das Minus aber rund das Doppelte betragen. Investoren hatten pro Jahr rund zwei Millionen Franken eingeschossen.

Unter Einhaltung der Schweigepflicht seien die Mitarbeiter am Donnerstag über den Beschluss der FCL Holding AG mit der Absetzung von Stäger informiert worden.

sda-ats

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