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Wladimir Putin (links) und Barack Obama bei einem Treffen 2012 in Mexiko. Am Mittwoch telefonierten die beiden und diskutierten über die Lage in Syrien. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA/ALEXEI NIKOLSKY/RIA NOVOSTI/KREMLIN POOL

(sda-ats)

Russlands Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Barack Obama streben eine engere militärische Zusammenarbeit beider Länder in Syrien an. Das vereinbarten die beiden in einem Telefongespräch. Wie die Kooperation aussehen soll, bleibt aber unklar.

In einem Telefonat hätten beide Seiten ihren Willen bekräftigt, die Koordination zwischen russischen und US-Militärs in Syrien zu intensivieren, teilte der Kreml am Mittwoch in einer Erklärung mit, ohne nähere Angaben über die Art der Zusammenarbeit zu machen.

Putin rief seinen US-Kollegen demnach auf, er solle dafür sorgen, dass die gemässigten Rebellen in Syrien sich von den Dschihadisten der Al-Nusra-Front und anderen extremistischen Gruppen, für die die Waffenruhe nicht gelte, abgrenzen.

"Wladimir Putin hat seinen Gesprächspartner aufgerufen, zum Bruch der moderaten Opposition mit den Terrorgruppen wie der Al-Nusra-Front beizutragen", erklärte der Kreml. Beide Staatschefs unterstrichen demnach die Notwendigkeit einer Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen unter dem Vorsitz der Vereinten Nationen.

Die Geheimdienste der USA und Russlands arbeiten in Syrien bereits zusammen. Moskau hatte im Juni "gemeinsame harte Angriffe gegen die Al-Nusra-Front" vorgeschlagen. Mitte Mai hatte Russland den USA sogar gemeinsame Angriffe gegen dschihadistische Gruppen in Syrien vorgeschlagen, was Washington umgehend zurückgewiesen hatte.

sda-ats

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