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Nairo Quintana steht unmittelbar vor seinem ersten Gesamtsieg an der Spanien-Rundfahrt. Der Kolumbianer wehrt sich in der zweitletzten Etappe erfolgreich gegen die Angriffe von Chris Froome.

Froome hatte nach seinem überlegenen Sieg am Freitag im Einzelzeitfahren den Kampf im Gesamtklassement nochmals angeheizt. 1:21 Minuten musste der dreifache Tour-de-France-Sieger in der schwierigen Bergetappe vom Samstag auf den Gesamtführenden Quintana wettmachen, um diesen noch vom Leader-Thron zu stossen.

Im 21 km langen Schlussanstieg attackierte Froome mehrmals, konnte sich aber nie von Quintana absetzen. Am Ende erreichte der 31-jährige Sky-Profi das Ziel am Alto de Aitana gar zwei Sekunden hinter seinem fünf Jahre jüngeren Kontrahenten. Dieser muss am Sonntag in der Flachetappe nach Madrid das rote Leadertrikot nur noch sicher ins Ziel bringen, um seinen zweiten Gesamtsieg bei einer der drei grossen Rundfahrten zu feiern. 2014 hatte der kolumbianische Kletterspezialist vom spanischen Movistar-Team beim Giro d'Italia triumphiert.

Auf den dritten Gesamtrang rückte unterdessen noch Quintanas Landsmann Esteban Chaves vor, der dem dreifachen Vuelta-Sieger Alberto Contador im Schlussanstieg mehr als eine Minute abnahm.

Frank erneut vorne dabei

Den Tagessieg auf dem 193,2 km langen Teilstück von Benidorm hinauf zum Alto de Aitana sicherte sich der Franzose Pierre Latour. Der erst 22-Jährige vom Team AG2R, der im Juni einen Tag das Leadertrikot an der Tour de Suisse getragen hatte, setzte sich im Bergsprint gegen den Kolumbianer Darwin Atapuma durch.

Beide hatten einer ursprünglich 15 Fahrer grossen Fluchtgruppe angehört, in der auch der Schweizer Mathias Frank Unterschlupf fand. Der Gewinner der 17. Vuelta-Etappe musste jedoch 2,3 km vor dem Ziel seine letzten Fluchtgefährten ziehen lassen und wurde mit 40 Sekunden Rückstand Vierter.

sda-ats

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