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Bei der Premiere der RAW AIR in Norwegen - übersetzt raue Luft - geht es für die Skispringer um viel Geld. Insgesamt werden umgerechnet über 100'000 Schweizer Franken an Prämien ausgeschüttet.

Der Gesamtsieger des neu geschaffenen Tour erhält mehr als die Hälfte davon. Mit von der Partie ist auch das Schweizer WM-Quartett um Simon Ammann.

Diese Tour ist nichts für Weicheier. Bei der Premiere stehen die weltbesten Skispringer vor der wohl härtesten Belastungsprobe, die den einen oder anderen an die physischen und psychischen Grenzen bringen wird - 16 Sprünge in vier Orten an zehn Tagen ohne Pause.

Anders als bei der Vierschanzentournee gibt es bei der Norwegen-Tour, die am Freitag am legendären Holmenkollen startet und am 19. März auf dem Monsterbakken in Vikersund endet, keine Atempause. Denn in die Gesamtwertung fliessen auch die Sprünge in der Qualifikation und in den beiden Teamwettkämpfen ein. Der kleinste Patzer kann also das Ende aller Ambitionen bedeuten.

Los geht es am Freitag mit der Qualifikation in Oslo, wo am Samstag ein Team-Springen und am Sonntag ein Einzel folgen. Von dort geht es weiter nach Lillehammer. Dann folgt Trondheim, ehe beim Skifliegen in Vikersund das grosse Finale steigt.

Der Doppel-Weltmeister Stefan Kraft aus Österreich zählt ebenso zu den Topfavoriten wie die starken Team-Weltmeister aus Polen um Vierschanzentournee-Sieger und Weltcup-Leader Kamil Stoch oder die zuletzt erstarkten Norweger, die ihren Heimvorteil nutzen wollen. Zwischen Kraft und Stoch geht es auch noch um den Triumph im Gesamt-Weltcup. Das Saisonfinale stiegt dann traditionsgemäss eine Woche später in Planica.

SDA-ATS