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Die beiden Madrider Spitzenvereine, Real und Atletico, scheitern mit Einsprüchen gegen ihre Transferverbote und dürfen bis Januar 2018 keine neuen Spieler verpflichten.

Bereits im letzten Januar hatte die FIFA-Disziplinarkommission gegen die zwei Madrider Vereine eine Transfersperre für zwei Wechselperioden ausgesprochen. Als Grund wurden "Verstösse im Zusammenhang mit dem internationalen Transfer und der Registrierung von Spielern unter 18 Jahren" angegeben. Die Rekurskommission bestätigte am Donnerstag die Strafen, darunter eine Busse von 900'000 Franken gegen Atletico und 360'000 Franken gegen Real. Real schrieb auf seiner Internetseite von einem "zutiefst ungerechten" Entscheid, Atletico teilte mit, "nicht einverstanden" zu sein. Beide werden beim Internationalen Sportgerichtshof CAS protestieren.

Bei den Ermittlungen ging es um mehrere minderjährige Spieler, die zwischen 2007 und 2014 (Atletico) sowie zwischen 2005 und 2014 (Real) bei den Vereinen registriert waren. Laut FIFA-Statuten sind internationale Transfers und die Erstregistrierung Minderjähriger in einem Land, dessen Staatsbürgerschaft sie nicht besitzen, normalerweise verboten. 2014 war der katalanische Rivale FC Barcelona bereits wegen des gleichen Vergehens von der FIFA bestraft worden und durfte in beiden Transferfenstern 2015 keine neuen Spieler unter Vertrag nehmen.

sda-ats

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