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Regenfälle haben im Tessin die erhoffete Entspannung gebracht: Am Donnerstag wurden die wegen der hohen Feinstaubbelastung verhängten Sondermassnahmen wieder aufgehoben.

KEYSTONE/KARL MATHIS

(sda-ats)

Der seit Montag andauernde Feinstaub-Notstand im Südtessin hat ein Ende. Tempolimite und Fahrverbote wurden aufgehoben und der öV ist nicht mehr gratis. Aufatmen konnten die Tessinerinnen und Tessiner dank der am Donnerstag einsetzenden Regenfälle.

Die Sondermassnahmen bleiben noch bis am Donnerstag um 20 Uhr in Kraft, wie das Tessiner Umweltdepartement mitteilte. Anschliessend gälten wieder die normalen Bestimmungen.

Als Sofortmassnahmen waren alte Dieselautos vorübergehend mit einem Fahrverbot belegt worden und die Autofahrer durften südlich des Monte Ceneris nur noch mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 Kilometer pro Stunde (km/h) auf der Autobahn A2 fahren.

Seit Dienstagmorgen konnten die Tessinerinnen und Tessiner auch die regionalen öffentlichen Verkehrsmittel kostenfrei benutzen. Ausgenommen waren nur die Fernzüge.

Dieses Gratis-Angebot endet am Freitag um fünf Uhr morgens. Ebenfalls aufgehoben wird die vorübergehende Regelung, öffentliche Gebäude nur noch bis maximal 20 Grad Celsius heizen zu dürfen.

Die Verbesserung der Luft ist auf den Regen zurückzuführen, der in weiten Teilen des Tessins am Donnerstag fiel. Die Atmosphäre werde dadurch von den schädlichen Partikeln gereinigt, schreibt MeteoSchweiz in seinem Blog.

Im Tessin und in den Bündner Südtälern waren in den zwei Monaten zuvor nur sehr wenig Niederschläge gefallen. Dies hatte nicht nur zu einem höheren Waldbrandrisiko geführt, sondern auch zu einer hohen Feinstaubbelastung.

SDA-ATS