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Laut einem ihrer Ingenieure verfügt die "Caribbean Princess" über eine Pipeline, über die das Schiff illegal Ölreste ins Meer ablässt. Dafür brummten die US-Behörden dem Betreiberkonzern eine rekordhohe Strafe auf. (Archivbild)

KEYSTONE/AP Princess Cruises/ANDY NEWMAN

(sda-ats)

Weil eines ihrer Schiffe Ölreste ins Meer abliess, ist die kalifornische Kreuzfahrtgesellschaft Princess Cruise Lines mit einer Rekordstrafe von 40 Millionen Dollar belegt worden. Die Behörden kritisieren das Management der Linie schwer.

Die Verschmutzung durch die "Caribbean Princess" sei nicht allein das Ergebnis von Fehlverhalten einzelner auf einem bestimmten Schiff gewesen, erklärte das US-Justizministerium am Donnerstag in Washington. Vielmehr stehe sie für "die schlechte Kultur und das schlechte Management" bei Princess Cruise Lines.

Die 40 Millionen Dollar sind den Angaben zufolge die höchste jemals in den USA verhängte Strafe für mutwillige Umweltverschmutzung durch Schiffe.

Die Ermittlungen gegen die Kreuzfahrtgesellschaft waren ins Rollen gekommen, nachdem ein Ingenieur der "Caribbean Princess" im August 2013 den Behörden die Existenz einer "magischen Pipeline" enthüllt hatte, über die illegal Ölreste ins Meer geleitet wurden. Den Ermittlungen zufolge begann diese illegale Praxis bereits im Jahr 2005.

sda-ats

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