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Nach den beiden schweren Erdbeben mit insgesamt mehr als 40 Toten haben die Rettungskräfte auf der japanischen Insel Kyushu am Sonntag ihre Suche nach Überlebenden fortgesetzt. Mindestens sechs Menschen wurden noch vermisst, wie die Behörden mitteilten.

Schwere Regenfälle erschwerten die Bergungsarbeiten rund um die Stadt Kumamoto. Die Behörden warnten aufgrund von Nachbeben vor weiteren Erdrutschen.

Die Region im Süden Japans war am Donnerstagabend von einem Beben der Stärke 6,2 erschüttert worden. Mindestens neun Menschen wurden getötet. Bei einem zweiten Beben der Stärke 7,0 kamen am Samstag mindestens 32 Menschen ums Leben. Insgesamt wurden etwa tausend Menschen verletzt, 184 von ihnen schwer.

Zahlreiche Häuser wurden beschädigt oder nach Erdrutschen unter Geröll begraben. Mehr als 90'000 Menschen wurden aus Sicherheitsgründen in Notunterkünfte gebracht.

Im März 2011 hatte ein schweres Erdbeben in Japan einen Tsunami ausgelöst. Mehr als 18'000 Menschen kamen ums Leben. Ausserdem verursachte die Naturkatastrophe die Havarie des Atomkraftwerks Fukushima.

sda-ats

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