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Bei dem Unfall auf der Rodelbahn zog sich ein 44-jähriger Mann tödliche Verletzungen zu. (Bild: Stéphane Hofmann)

(sda-ats)

Die Sommer-Rodelbahn in Jakobsbad AI ist nach dem tödlichen Unfall wieder in Betrieb. Die Innerhoder Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft haben den Betrieb am Sonntag freigegeben. Ein technischer Defekt an der Bahn könne ausgeschlossen werden.

Ein 44-jähriger Mann war am Samstagnachmittag auf der rund 1000 Meter langen Rodelbahn tödlich verunfallt. Er wurde aus unbekanntem Grund aus dem Schlitten geschleudert und zog sich derart schwere Verletzungen zu, dass er noch am Unfallort starb.

Weshalb es zum Unfall kam, wird nach wie vor von der Polizei untersucht, wie es im Communiqué der Luftseilbahn Jakobsbad-Kronberg heisst. Die Luftseilbahn ist die Betreiberin der Rodelbahn. Polizei und Staatsanwaltschaft schliessen nach den bisherigen Ermittlungen einen technischen Defekt des Bobs oder der Bobbahn aus. Deshalb gaben Polizei und Staatsanwaltschaft den Betrieb der Bahn für Sonntag wieder frei.

Laut dem Geschäftsführer der Luftseilbahn, Roland Streule, war der Verunfallte am Startpunkt der Rodelbahn angegurtet. Dies werde bei jedem Fahrgast durch einen erfahrenen Mitarbeiter kontrolliert, sagte Streule der Nachrichtenagentur sda.

Was nachher geschehen sei, wisse man nicht. Auch Streule sagte, ein technischer Defekt sei vom technischen Untersuchungsdienst der Kantonspolizei ausgeschlossen worden.

Die Sommer-Rodelbahn befindet sich bei der Talstation der Luftseilbahn Jakobsbad-Kronberg. Die Bahn ist gemäss den Angaben auf der Homepage 1000 Meter lang und hat einen Höhenunterschied von 450 Metern.

sda-ats

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