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Die Turnkönigin Giulia Steingruber kommt wohlbehalten am Flughafen Zürich-Kloten an. Sie ist müde, aber ans Schlafen darf sie noch nicht denken. Es folgt ein Marathon mit Selfies und Autogrammen.

Viele Angehörige und mehrere hundert Fans, ob Turner oder Nichtturner, bereiteten der strahlenden Bronzemedaillengewinnerin einen wunderbaren Empfang in der gut gefüllten Halle "Ankunft 2".

Nachdem sie allen Mikrofonen, Objektiven und Kameralinsen zum x-ten Mal etwas geboten hatte, durfte Giulia Steingruber das Bad in der Menge nehmen. Mit ihren 160 Zentimetern tauchte sie regelrecht ab, ganz im Unterschied zu der 190 Zentimeter Beachvolleyballerin Joana Heidrich, die mit der gleichen Maschine angekommen war. Die Baselbieterin ragte aus allen heraus.

Giulia Steingruber gab Hunderte von Autogramme und liess sich Hunderte von Malen für Selfies aufnehmen. Sie machte aber kein Hehl daraus, dass die Strapazen in Rio de Janeiro sie mitgenommen hatten. Sie könne die zwei Wochen Ferien, die jetzt folgen, bestens gebrauchen, um sich zu erholen.

Von roten Rosen wurde die bronzene Queen geradezu überschüttet. Für jede junge Turnerin der Riege Wil ist Steingruber das grosse Vorbild. Jedes Mädchen hatte für Giulia eine Rose, die es in die Höhe streckte, bis es sie schliesslich aushändigen konnte. Wil ist offenbar nicht die kleinste Riege der Schweiz. So kam mehr als nur gerade ein Strauss zusammen.

sda-ats

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