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Rumänien ist von der Teilnahme am Eurovision Song Contest in Schweden ausgeschlossen worden. Schuld daran sind Schulden des Senders Televiziunea Romana (TVR) bei der European Broadcasting Union (EBU) in Höhe von 16 Millionen Franken.

Man habe sich deswegen zu diesem Schritt entschliessen müssen, teilte die EBU am Freitag mit. Zuvor hatte die rumänische Regierung eine Frist verstreichen lassen.

Für den rumänischen Kandidaten Ovidiu Anton wird somit der Titel seines Songs "Moment Of Silence" bittere Wirklichkeit. Im zweiten Halbfinal des Musikwettbewerbs, der am 12. Mai in Stockholm über die Bühne geht, finden sich nunmehr lediglich 18 Teilnehmerländer, die um den Einzug in den Final am 14. Mai kämpfen, darunter die Schweizer Kandidatin Rykka.

Rumänien hingegen wird nun auch das Fernsehsignal aus Schweden nicht mehr empfangen können und somit den Eurovision Song Contest (ESC) nicht zeigen dürfen. Überdies wird TVR auch von Eurovision News und Sports News ausgeschlossen.

"Es ist bedauerlich, dass wir gezwungen sind, diesen Schritt zu tun", so EBU-Generaldirektorin Ingrid Deltenre. "Leider ist keiner unserer Versuche, die Angelegenheit zu klären, auf Widerhall bei der rumänischen Regierung gestossen." Bei der EBU sind 73 öffentlich-rechtliche Fernsehsender aus 56 Ländern Mitglied.

"Das ist natürlich enttäuschend für den rumänischen Künstler, für alle Kollegen bei TVR , die sich auf die diesjährige Teilnahme vorbereitet haben und nicht zuletzt für die rumänischen Fernsehzuschauer", so Jon Ola Sand, Executive Supervisor des ESC.

sda-ats

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