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Russlands Sportler müssen bei den Paralympics in Rio zuschauen. Das Internationale Paralympics Komitee IPC beschliesst in der Affäre um vermeintliches Staatsdoping einen Komplett-Ausschluss.

Das IPC verfolgt im Umgang mit dem russischen Dopingskandal einen anderen Kurs als das IOC. Es verbannt im Gegensatz zum Internationalen Olympischen Komitee die gesamte russische Delegation von den Paralympics, die vom 7. bis 18. September in Rio stattfinden.

Vor seiner Verkündung hatte das IPC noch weitere Informationen des kanadischen Juristen Richard McLaren erhalten, der die Untersuchung der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA zum vermeintlichen Staatsdoping leitete. Seine Ermittlungen nahm das IPC nun als Grundlage für die Kollektivstrafe. Formal ging es darum, ob die Mitgliedschaft des russischen Verbandes bestehen bleibt oder aufgehoben wird.

Dem McLaren-Report zufolge waren im Zusammenhang mit den Winterspielen in Sotschi nicht nur Dopingproben von Olympia-Teilnehmern, sondern auch von Paralympics-Athleten manipuliert worden. Bei den Winter-Paralympics 2014 hatte der Gastgeber Russland die Nationenwertung haushoch gewonnen.

Russlands Sportminister Witali Mutko kündigte an, dass man gegen die Sperre vorgehen und Klage beim Internationalen Sportgerichtshof CAS einreichen werde.

sda-ats

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