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Note ungenügend für das Samsung-Galaxy-Handy Note 7: In den USA werden defekte Geräte jetzt auch nicht mehr ausgetauscht. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/LEE JIN-MAN

(sda-ats)

Samsung setzt offenbar die Produktion seines problembehafteten Smartphones Galaxy Note 7 aus, nach Berichten in den USA über Brände auch bei ausgetauschten Geräten. Inzwischen wurden vier Fälle bekannt, in denen ein Austauschgerät in Flammen aufgegangen sein soll.

Das "Wall Street Journal" berichtete in der Nacht zum Montag unter Berufung auf informierte Personen, Samsung habe die Fertigung vorläufig gestoppt. Samsung selbst äussere sich dazu nicht, berichtete die südkoreanische Agentur Yonhap.

Am Wochenende waren drei weitere Fälle in den USA bekanntgeworden, in denen nach Angaben der Betroffenen Ersatzgeräte des Note 7 in Brand gerieten. Darauf stoppte der US-Telekomkonzern AT&T den Austausch von Samsungs Ersatz-Smartphones. Bis zur Klärung der Ursache wolle das Unternehmen keine Ersatzgeräte vom Typ Samsung Galaxy Note 7 mehr herausgeben, teilte AT&T am Sonntag mit.

AT&T bietet den Kunden nun Smartphones anderer Hersteller an. Das ist ein weiterer Rückschlag für Samsung. In den USA war in der vergangenen Woche wegen eines qualmenden Samsung-Handys ein startbereites Flugzeug geräumt worden. Bei dem Smartphone handelte es sich um ein Austauschgerät.

2,5 Millionen Geräte betroffen

Weltmarktführer Samsung hatte Anfang September eine weltweite Umtauschaktion für rund 2,5 Millionen Geräte des Galaxy Note 7 wegen Brandgefahr bei den Akkus bekanntgegeben.

Die USA sind neben Südkorea eines der Länder, in denen bislang die meisten Probleme bekannt geworden sind. Allein aus den Vereinigten Staaten erreichten Samsung nach eigenen Angaben 92 Berichte von überhitzten Akkus, von denen rund ein Drittel Feuer fingen und mehr als die Hälfte zu Sachschäden führten.

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SDA-ATS