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Bei einem Trainingsflug der Schweizer Luftwaffe mit einem Pilatus Porter PC-6 haben sich am Donnerstag plötzlich alle elektronischen Displays komplett verdunkelt. Die Besatzung brachte die Maschine sicher auf den Flugplatz Dübendorf zurück.

Schweizer Luftwaffe

(sda-ats)

Die Besatzung eines Pilatus Porter PC-6 der Schweizer Luftwaffe hat am Donnerstag einen Trainingsflug abbrechen müssen. Grund war ein defektes Display. Der Pilot bracht die Maschine sicher auf den Flugplatz Dübendorf ZH zurück.

Während des Fluges unter Sichtbedingungen in Gewitternähe hatten sich plötzlich alle Displays der elektronischen Geräte im Cockpit komplett verdunkelt, wie die Luftwaffe am Freitag mitteilte. Der Flug fand im Rahmen eines Umschulungskurses statt. Die über 40 Jahre alten Maschinen werden derzeit aufgerüstet und modernisiert.

Die Schweizer Luftwaffe besitzt insgesamt 15 Flugzeuge des Typs Pilatus Porter PC-6. Zwei dieser Maschinen wurden bisher umgerüstet. Bis der Grund für das Problem gefunden sei, werde der Flugbetrieb mit den umgebauten PC-6 eingestellt, schreibt die Luftwaffe.

Die "Pilatus Porter" ist ein Arbeits- und Kleintransportflugzeug. Seine robuste Bauart sowie die Kurzstart- und Landeeigenschaften ermöglichen auch Einsätze im Gelände. Es war das letzte Flugzeug der Schweizer Luftwaffe, das früher für Transporte in den Bergen auch mit Skis ausgerüstet werden konnte.

Mit der Umrüstung sollen die Einsatzbereitschaft und der Weiterbetrieb für mindestens 15 Jahre sichergestellt werden, wie es auf der Homepage der Luftwaffe heisst. "Die Cockpits müssen auf den modernsten Stand gebracht werden", sagte Luftwaffen-Sprecher Jürg Nussbaum auf Anfrage der sda. Bis Mitte 2017 sollten alle 15 Maschinen umgebaut sein.

sda-ats

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