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Der schwedische König Carl Gustaf und Königin Silvia in der neuen Elbphilharmonie in Hamburg.

KEYSTONE/EPA DPA/DANIEL REINHARDT

(sda-ats)

Königliche Stippvisite mit krönendem Abschluss und Adelsprädikat: Schwedens König Carl XVI. Gustaf und Königin Silvia haben am zweiten Tag ihres Deutschlandbesuchs einen Ausflug nach Hamburg gemacht und als eine der Ersten die Elbphilharmonie besichtigt.

"Ein Juwel", sagte die Monarchin. "Die Akkustik ist fabelhaft." Gemeinsam mit ihrem Mann gratulierte sie den Hamburgern zu dem spektakulären Konzerthaus in der Hafencity, dass erst im Januar kommenden Jahres eröffnet werden soll. Für das Königspaar stand der Besuch am Ende eines rund fünfstündigen Abstechers in die Hansestadt.

Am Vortag hatten Carl Gustaf und Silvia ihre viertägigen Staatsbesuch in Berlin begonnen. Nach Hamburg reisten sie am Donnerstagmorgen mit der Bahn, für die Rückreise stand ein Helikopter bereit - schon am frühen Abend waren in Berlin die nächsten Termine geplant.

Der viertägige Staatsbesuch führt danach weiter nach Sachsen-Anhalt und Sachsen. "Es ist wie nach Hause kommen", sagte die aus Heidelberg stammende Königin.

Straffes Programm

In Hamburg wartete ein straffes Programm auf das Paar: Bei Gesprächen mit Bürgermeister Olaf Scholz und Senatsmitgliedern hinter verschlossenen Türen im Rathaus wurden politisch brisante Themen erörtert.

"Wir haben über die Flüchtlingswelle gesprochen. Das ist eine grosse Herausforderung für Deutschland, für Hamburg - aber auch Schweden", sagte Königin Silvia. Junge unbegleitete Flüchtlinge benötigten nun den Zuspruch von Erwachsenen. "Die Rolle müssen wir alle übernehmen, das ist eine grosse Verantwortung", ergänzte die Monarchin. Sie kümmert sich mit ihrer Childhood-Foundation um vernachlässigte und ausgebeutete Kinder.

Ernsthaft ging es auch in der benachbarten Handelskammer zu, wo das Paar auf einer Wirtschaftskonferenz über "Nachhaltige Mobilität" auf die Herausforderung der Zukunft eingestimmt wurde - von der Fehmarnbeltquerung bis zur Digitalisierung von Verkehrsströmen.

Zuvor trugen die königlichen Hoheiten sich ins Goldene Buch der Kammer ein, im Goldenen Buch der Stadt hatten sich beide schon früher verewigt. Nach dem mittäglichen Senatsfrühstück im Rathaus nahm sich das Königspaar Zeit für die Fans.

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SDA-ATS