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Schweiter-Hauptsitz im zürcherischen Horgen, aufgenommen im Jahr 2008. Das Industrieunternehmen legte im ersten Halbjahr 2016 einen erfreulichen Geschäftsverlauf hin. (Archivbild)

KEYSTONE/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Schweiter setzt sein Wachstum auch in der ersten Hälfte 2016 fort. Der Werkstoff- und Maschinenhersteller legte sowohl bei Umsatz, Betriebsergebnis wie auch Reingewinn im Jahresvergleich zweistellig zu. Ein Teil des Wachstums ist auf Zukäufe zurückzuführen.

Der Nettoumsatz von Schweiter Technologies betrug in den ersten sechs Monaten 501 Millionen Franken (+16 Prozent) und das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT wuchs auf 48 Millionen Franken (+53 Prozent). Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 34,5 Millionen Franken, was einem Wachstum zum Vorjahr von 85 Prozent entspricht, wie das Zürcher Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Wie im vergangenen Geschäftsjahr haben erneut Zukäufe beim Wachstum mitgeholfen, allerdings nicht nur: Auf Stufe EBITDA, wo Schweiter um 40 Prozent zulegte, betrug das organische Wachstum alleine 22 Prozent. Zudem nennt Schweiter die starke Nachfrage nach Windenergie in Europa und den USA als weiteren Faktor für das Wachstum.

Ausserdem seien die Umsätze in Indien gestiegen, im Mittleren Osten und in Südostasien seien aufgeschobene Projekte realisiert worden und es seien auch Synergien mit der im vergangenen Jahr gekauften Polycasa-Gruppe realisiert worden, hiess es weiter im Communiqué.

Für beide Geschäftsteile - 3A Composites und SSM Textilmaschine - zeigt sich das Unternehmen optimistisch für das restliche Geschäftsjahr. Während bei der grösseren Division 3A Composites die Geschäfte ähnlich wie bis anhin verlaufen dürften, rechnet Schweiter bei SSM angesichts des Auftragsbestand mit einer Verbesserung.

sda-ats

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