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Nationalcoach Vladimir Petkovic plant, das definitive Schweizer EM-Kader am 29. Mai zu veröffentlichen.

Am Tag nach dem vorletzten Test gegen Belgien wird der SFV die Liste mit jenen 23 Spielern präsentieren, welche in Frankreich im Juni gegen Albanien, Rumänien und Frankreich um die Achtelfinal-Qualifikation kämpfen.

Apropos Personaldebatte um das Nationalteam: 24 Stunden nach der von den UEFA-Delegierten bestätigten Neumitgliedschaft der Republik Kosovo nahm der SFV-Sportdirektor Laurent Prince auf der Onlineplattform des Verbandes ein paar relativierende Einschätzungen vor, weil damit zu rechnen sei, dass auch aktuelle Schweizer Nationalspieler unter Druck geraten könnten, sich zeitnah öffentlich mit der neuen Option befassen zu müssen.

Prince stört sich erheblich daran, dass durch die fehlende Verankerung von Leitplanken bei der Regelung möglicher Verbandswechsel bei den Betroffenen alles auf eine "Entscheidung zwischen Herz und Kopf" reduziert werde. Im weiteren Kontext mit der sich abzeichnenden FIFA-Aufnahme des Balkanlandes und zur Eindämmung einer allfällig kontaminierten Tonalität betonte der SFV-Vertreter, sowohl Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka hätten bis anhin "immer mit Herz für unser Land gespielt". Für ihn ist der nun angeschobene (Entscheidungs-)Prozess keine Frage der Identifikation.

Von der Abstimmung in Budapest zu Gunsten der Kosovaren sei der Verband keineswegs auf dem falschen Fuss erwischt worden."Dass jetzt ein Land mehr Teil der UEFA ist, verändert für uns nicht wahnsinnig viel", betont Prince. "Wir sind in der Secondo-Debatte voll parat. Das müssen wir sein, denn in der Schweiz spielen Menschen aus über 180 Ländern Fussball."

sda-ats

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