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Der Schweizer Strafrechtsprofessor Mark Pieth (links) hilft zusammen mit Nobelpreisträger Joseph Stiglitz (Mitte) bei der Revision von Panamas Rechts- und Finanzwesens.

KEYSTONE/EPA EFE/ALEJANDRO BOLIVAR

(sda-ats)

Vier Wochen nach der Veröffentlichung der Panama Papers hat eine Expertenkommission für die Revision des Rechts- und Finanzwesens des Landes ihre Arbeit aufgenommen. Mit dabei ist der Schweizer Strafrechtsprofessor und Antikorruptionsexperte Mark Pieth.

Die siebenköpfige Arbeitsgruppe solle Vorschläge erarbeiten, wie in Zukunft verhindert werden kann, dass der Finanzplatz Panama für Geldwäsche und illegale Geschäfte missbraucht wird, sagte Präsident Juan Carlos Varela bei der Einsetzung der Kommission am Freitag. In sechs Monaten soll die Kommission ihre Empfehlungen abgeben.

Der Gruppe gehören neben Pieth unter anderen der US-Wirtschaftnobelpreisträger Joseph Stiglitz und Panamas Ex-Präsident Nicolás Ardito Barletta an. Panama steht wegen seines liberalen Finanzrechts derzeit international in der Kritik. Medien auf der ganzen Welt hatten Anfang April über gut 200'000 von einer panamaischen Kanzlei gegründete Briefkastenfirmen berichtet, in denen Politiker, Prominente und Sportler ihr Vermögen geparkt haben sollen.

sda-ats

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