Schweizer Quartett im Halfpipe-Final vom Samstag


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Die Schweizer Halfpipe-Snowboarder stehen in globo im WM-Final in der Sierra Nevada. Pat Burgener, Jan Scherrer, Iouri Podladtchikov und David Hablützel belegen in der Qualifikation die Ränge 5 bis 8.

Das Grinsen der Schweizer Delegation im Zielraum machte dem strahlenden Sonnenschein bei frühlingshaften Temperaturen auf weit über 2000 Metern über Meer Konkurrenz. Alle vier Teilnehmer hatten sich letztlich souverän für die Top 10 qualifiziert. Dies ging einher mit einem Startplatz im Nachtfinal vom Samstag ab 20 Uhr.

Das erste Ausrufezeichen setzte Podladtchikov im ersten von zwei Läufen. Die Leistung des Olympiasiegers von 2014 wurde so hoch bewertet, dass der Zürcher entschied, im zweiten Durchgang Kräfte zu schonen und auf komplizierte Manöver zu verzichten. 81,00 Punkte reich(t)en im Normalfall immer für den Finaleinzug.

Die anderen drei Schweizer lieferten ihr zählbares Ergebnis im zweiten Qualifikationslauf ab. Im Abstand von wenigen Minuten verbesserten Burgener, Scherrer und Hablützel mit sehenswerten Runs ihre Wertung entscheidend auf 79 oder mehr Punkte.

Damit werden die Schweizer Snowboarder um Cheftrainer Pepe Regazzi zum zweiten Mal nach dem Weltcup in Copper Mountain (6/6) mindestens vier Fahrer im Finalfeld stellen.

Im Gegensatz zu damals wird Verena Rohrer diesmal aber nicht dabei sein, wenn es um die Podestplätze geht. Die 61,00 Zähler reichten der im 18. Rang klassierten Schwyzerin um über 20 Punkte nicht aus, sich eine Top-6-Klassierung zu sichern.

Boardercrosser ohne Umweg

Die beiden gestarteten Snowboardcrosser Tim Watter und Kalle Koblet schafften den Einzug in die Top 48 ohne Umweg. Im ersten Zeitlauf reihten sich die beiden Zürcher als 23. respektive 24. (Top 24 kamen direkt weiter) ein.

Sie sparten sich somit zusätzlichen Aufwand in einem zweiten Durchgang auf dem immer weicher werdenden Kurs. Alexandra Hasler entschied nach dem Training vom Vortag, auf einen Start in der Qualifikation zu verzichten. Die Folgen einer im Dezember 2016 erlittenen Schulterluxation engen die junge Bernerin noch immer zu stark ein.

SDA-ATS

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