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Die qualitativen Anforderungen in der Uhrenbranche nehmen stetig zu. (Symbolbild)

Keystone/SALVATORE DI NOLFI

(sda-ats)

In der Schweizer Uhrenindustrie sind Ende September 2015 insgesamt 58'798 Personen beschäftigt gewesen und damit etwas weniger als im Vorjahr. Trotz des leichten Rückgangs um 0,5 Prozent wurde die zweithöchste Beschäftigtenzahl seit Mitte der 1970er Jahre erreicht.

Diese Zahlen gehen aus der Personalerhebung der Branche hervor, die der Arbeitgeberverband der Schweizerischen Uhrenindustrie jährlich durchführt. Der Rückgang um 314 Beschäftigte widerspiegle die Verlangsamung der Konjunktur, die in der Uhren- und mikrotechnischen Branche zu beobachten war, schreibt der Verband in einer Medienmitteilung vom Mittwoch.

Die Beschäftigtenzahl vom September 2015 liege aber immer noch um 1512 Einheiten über dem Ergebnis von 2013, heisst es weiter. Das entspreche einem Plus von 2,6 Prozent.

Fast zwei Drittel der Personen, die in der Uhrenindustrie arbeiten, sind in den Kantonen Neuenburg (14'944), Bern (11'770) und Genf (10'181) tätig. Das restliche Drittel verteilt sich vor allem auf die Kantone Jura, Waadt, Solothurn und Tessin, in einem geringeren Ausmass auf Schaffhausen, Basel-Landschaft, Wallis und Freiburg.

Anspruchsvolle Arbeit

Der Anteil der Mitarbeitenden, die über ein Berufsdiplom oder eine höhere Ausbildung verfügen, erhöhte sich leicht auf 66,5 Prozent. Im Vorjahr waren es noch 65,2 Prozent.

Der Prozentsatz des qualifizierten Personals steige mit jedem Jahr, schreibt der Arbeitgeberverband der Branche. Während er heute bei zwei Dritteln aller Beschäftigten liege, habe er vor 20 Jahren noch erst einen Drittel ausgemacht. Diese Zahlen belegten auch den stetigen Anstieg der Anforderungen in der Branche.

sda-ats

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