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Rettungskräfte am Donnerstag an der Arbeit.

/AP/BEN CURTIS

(sda-ats)

Vier Menschen sind sechs Tage nach dem Einsturz eines Gebäudes in Kenias Hauptstadt Nairobi lebend aus den Trümmern gerettet worden. Hilfskräfte bargen am Donnerstag zunächst eine schwangere Frau, die ins Spital gebracht wurde.

Ihr Ungeborenes überlebte nicht, wie ihr Mann sagte. Sie sei im achten Monat der Schwangerschaft gewesen. Seine Frau sei stark geschwächt, aber ansprechbar. Sie habe keine offensichtlichen schlimmeren Verletzungen. Ihre Bergung aus den Trümmern dauerte örtlichen Medienberichten zufolge gut drei Stunden.

Am späteren Nachmittag wurden drei weitere Menschen geborgen, zwei Frauen und ein Mann, wie das Rote Kreuz erklärte. Eine der Frauen starb am Abend an ihren Verletzungen. Die Zahl der Todesopfer des Einsturzes stieg damit auf 37. Rund 70 Menschen gelten weiterhin als vermisst. Die Bergungsarbeiten dauern an.

Das sechsstöckige Gebäude in Huruma, einem Vorort von Nairobi, war am vergangenen Freitag bei einem schweren Unwetter in sich zusammengefallen wie ein Kartenhaus. 150 Familien wohnten in dem Gebäude, das abgerissen werden sollte, weil es als einsturzgefährdet galt.

Am Montag war ein sieben Monate altes Baby geborgen worden - mehr als 80 Stunden nach dem Hauseinsturz. Der Vater hatte sich über das "Wunder" gefreut, am Mittwoch wurde dann der Leichnam der Mutter gefunden.

sda-ats

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