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Ein Helikopter der italienischen Alpinrettung beim Einsatz am Mont Blanc, wo dutzende Touristen in einer Gondelbahn feststecken.

KEYSTONE/EPA ANSA/ITALIAN ALPINE RESCUE / HANDOUT

(sda-ats)

Wegen eines Defekts sind am Donnerstagabend 110 Menschen auf rund 3800 Metern Höhe in einer Panoramaseilbahn am Mont-Blanc-Massiv stecken geblieben. 65 Touristen konnten mit Helikoptern in Sicherheit gebracht werden.

Etwa 45 Menschen müssen die Nacht in mehr als 3000 Metern Höhe verbringen. Unter ihnen ist ein Kind von zehn Jahren. Bei der Gondelbahn handelt es sich offenbar um die "Kleinkabinenbahn Vallée Blanche", welche die Aiguille du Midi im französischen Chamonix mit der Pointe Helbronner in Italien verbindet.

An der Rettungsaktion in den französischen Alpen seien Schweizer, französische und italienische Rettungseinheiten beteiligt. Die Geretteten wurden auf die italienische Seite gebracht, wie Roberto Francesconi, Geschäftsführer der italienischen Mont Blanc-Seilbahn Skyway erklärte. Von dort aus seien sie mit Bussen weitergefahren. Die betroffenen Touristen - hauptsächlich französische, italienische und amerikanische Staatsbürger - seien wohlauf.

Verhedderte Kabel der Seilbahn waren laut der Nachrichtenagentur AFP der Grund für den Ausfall der Bahn ab etwa 16 Uhr. Wie es dazu kommen konnte, blieb zunächst offen. Der Mont Blanc in Frankreich an der Grenze zu Italien ist mit 4810 Metern der höchste Berg der Alpen.

sda-ats

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