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Nach dem Einsturz eines Wohnhauses auf Teneriffa ist die Zahl der Toten am Samstag auf sieben gestiegen. Die Ursache des Unglücks war auch zwei Tage nach der Tragödie nicht bekannt.

Allein zwischen dem späten Freitagabend und Samstag seien fünf Leichen aus den Trümmern in der Ortschaft Los Cristianos in der Gemeinde Arona geborgen worden, wie die Polizei und der Notdienst der Kanarischen Inseln mitteilten.

Es gebe damit insgesamt sieben Tote, vier Frauen und drei Männer. Darunter seien zwei Spanierinnen, ein Italiener und eine Italienerin, eine Finnin und eine Marokkanerin. Ein ums Leben gekommener Mann sei noch nicht identifiziert worden, hiess es.

Der Einsturz des fünfstöckigen Wohngebäudes geschah am Donnerstagvormittag. Die Ursache des Unglücks war am Samstag weiterhin unklar. Die Behörden liessen wissen, man schliesse keine Möglichkeit aus.

Rund 200 Angehörige der Feuerwehr, des Zivilschutzes und der Streitkräfte setzten die Such-, Räumungs- und Bergungsarbeiten am Samstagabend zunächst fort.

Das Unglück löste auf Teneriffa grosse Bestürzung aus. Die Behörden riefen für die Insel eine dreitägige Trauer aus. Verteidigungsminister Pedro Morenés besuchte den Unglücksort.

Nach dem Einsturz am Donnerstag waren drei Verletzte in Sicherheit gebracht worden. Einige Menschen, die zunächst als vermisst galten, waren zum Zeitpunkt des Unglücks nicht in dem Gebäude. Die Polizei liess sicherheitshalber vier angrenzende Häuser räumen. Die 90 Bewohner wurden bei Verwandten, in Hotels oder auf Campingsplätzen untergebracht.

sda-ats

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