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Die Spitzenschwinger Matthias Siegenthaler und Benji von Ah beeilen sich, gesund zu werden. Sie sind so stark verletzt, dass es mit einem Start am Eidgenössischen in Estavayer knapp werden wird.

Wenn der Emmentaler Siegenthaler und der Obwaldner Von Ah am Eidgenössischen Schwingfest Ende August in Estavayer-le-Lac fehlen sollten, wäre dies nicht nur ein schwerer Verlust für die Berner respektive für die Innerschweizer Mannschaft, sondern auch für das Publikum. Beide gehören mit ihrer angriffigen Art zu den attraktivsten Schwingern überhaupt. Und mit ihrer Stärke sind sie in den jeweiligen Teams nicht zu ersetzen. Siegenthaler, der nach längerer Verletzung vor kurzem am Bergkranzfest am Schwarzsee ein starkes Comeback gab, würde sogar zum erweiterten Kreis der Anwärter auf den Königstitel gehören.

Siegenthaler musste letzten Sonntag am emmentalischen Fest in Sumiswald nach dem 2. Gang aufgeben. Er erlitt, wie sich später herausstellte, einen Bänderriss im Knie. Wie er auf seiner Homepage schreibt, wird er die Verletzung konservativ behandeln, ohne Operation. Vor dem Eidgenössischen wird er dadurch kein Fest mehr bestreiten.

Benji von Ah erwischte es letzten Sonntag am Nordostschweizer Fest in Wattwil an den Bändern des linken Ellbogens. Seine Pause wird ungefähr gleich lang sein wie die von Siegenthaler: sechs bis acht Wochen.

Bedeutend weniger lang müssen die angeschlagenen Innerschweizer Philipp Laimbacher und Pirmin Reichmuth aussetzen.

sda-ats

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