Sika mit Umsatzrekord im vergangenen Jahr


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Sika-Logo am Forschungs- und Entwicklungszentrum Tüffenwies (Archivbild)

KEYSTONE/URS FLUEELER

(sda-ats)

Sika setzt seinen Höhenflug fort. Für das vergangene Geschäftsjahr meldet der Hersteller von Klebstoff und anderer Chemieprodukten einen Umsatz von 5,75 Milliarden Franken. Das ist mehr denn je. Auch beim noch nicht kommunizierten Gewinn rechnet Sika mit einem Rekord.

Dank Wachstum in allen Weltregionen und der Eröffnung neuer Fabriken (9) und Ländergesellschaften (4) steigerte Sika den Umsatz in Lokalwährungen gerechnet um 5,6 Prozent, wie einer Mitteilung vom Dienstagmorgen zu entnehmen ist.

Nicht ganz so gross ist der Umsatzsprung nach der Umrechnung in Schweizer Franken: Bei einem gemeldeten Umsatz von 5,49 Milliarden Franken vor einem Jahr schrumpft das Wachstum im Jahresvergleich auf 4,7 Prozent. Im vergangenen Jahr musste Sika aber in Franken gerechnet noch einen Umsatzrückgang hinnehmen.

Etwas enttäuscht zeigt sich Sika beim Ergebnis des vierten Quartals: Dieses sei unter den Erwartungen geblieben, schreibt das Unternehmen. Zahlen werden keine genannt.

Bis 800 Millionen Gewinn

Auch den Gewinn teilt Sika erst später mit. Allerdings würden bei Betriebsergebnis und Gewinn ebenfalls Rekordzahlen erwartet, lässt sich Konzernchef Jan Jenisch im Communiqué zitieren. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT dürfte demnach auf 780 bis 800 Millionen Franken zu liegen kommen, was eine überdurchschnittliche Steigerung wäre.

Optimistisch nimmt sich der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr aus: Der Umsatz solle um 6 bis 8 Prozent zunehmen und somit erstmals die 6-Milliarden-Franken-Grenze überschreiten - bei überproportionaler Gewinnsteigerung. Es sollen wiederum neue Fabriken und Ländergesellschaften eröffnet werden.

Nichts Neues lässt Sika zum Übernahmestreit mit der französischen Gruppe Saint-Gobain verlauten. Zuletzt hatte das Zuger Kantonsgericht die Blockade des Verkaufs durch den Sika-Verwaltungsrat gestützt. Die in der Schenker-Winkler-Holding organisierten Unternehmenserben fochten den Entscheid aber an.

SDA-ATS

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