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Hier wird Leim hergestellt: Baustoffproduzent Sika erwirtschaftet einen Rekordgewinn. (Archivbild)

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

Rekord mit Ankündigung: Der Baustoffhersteller Sika hat nach dem Umsatz auch den Gewinn auf den höchsten Stand der Unternehmensgeschichte geschraubt. Unter dem Strich blieben im vergangenen Geschäftsjahr 566,6 Millionen Franken.

Die Steigerung beim Reingewinn betrug damit 21,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit 795,3 Millionen Franken wuchs auch das Betriebsergebnis (EBIT) um 18,1 Prozent, wie Sika am Freitag mitteilte. Positiv habe sich vor allem der Ausbau der Margen zum 20. Quartal in Folge in Kombination mit einem anhaltenden Kostenmanagement ausgewirkt.

Dass bei Betriebsergebnis und Gewinn mit Rekordzahlen gerechnet werde, hatte Konzernchef Jan Jenisch bereits bei der Veröffentlichung der Umsatzzahlen Anfang Januar angekündigt. Aus der Herstellung von Klebstoff und anderen Chemieprodukten resultierten Erlöse von 5,75 Milliarden Franken. Das sind 4,7 Prozent mehr als im Vorjahr. In lokalen Währungen gerechnet beträgt das Plus sogar 5,5 Prozent.

Mit insgesamt 17 strategischen Investitionen in neun neue Fabriken, vier weitere Ländergesellschaften und vier Akquisitionen, wurde der beschleunigte Ausbau der Wachstumsmärkte auch 2016 fortgesetzt. Die Voraussetzung für weiteres Wachstum sei damit geschaffen. Im Geschäftsjahr wurden 72 neue Patente angemeldet und eine grosse Anzahl neuer Produkte in allen Zielmärkten eingeführt.

Die Ziele der Strategie 2018 wurden zwei Jahre früher als geplant erreicht. Zielsetzung für das Geschäftsjahr 2017 ist weiteres Wachstum mit einer Umsatzsteigerung von 6 bis 8 Prozent auf erstmals 6 Milliarden Franken. Acht neuen Fabriken sollen eröffnet und drei Ländergesellschaften gegründet werden.

"Vorgehen legitimiert"

Nichts Neues lässt der Konzern zum Übernahmestreit mit der französischen Gruppe Saint-Gobain verlauten. In der Mitteilung wird auf das Urteil des Kantonsgerichts Zug vom letzten Oktober verwiesen. Dieses legitimiere "das Vorgehen von Sika in den letzten zwei Jahren". Der Übernahmekampf dauert nun schon mehr als zwei Jahre.

Der französische Baukonzern Saint-Gobain hält derweil unverändert an seinen Plänen zur Übernahme von Sika fest. Mit Blick auf die geplante Übernahme einer Kontrollmehrheit an Sika sei man zuversichtlich, dass die Rechte der Schenker Winkler Holding (SWH) wieder hergestellt würden, hatte Saint-Gobain am Donnerstag in einer Mitteilung zum Jahresergebnis geschrieben.

SDA-ATS